Elena Jane Vallon

 

 

 

 

Name: Vallon
Vorname: Elena Jane
Rufname: Elena

Geburtstag: 18. Oktober

Sternzeichen: Libra

Alter: 19 Jahre
Rasse: Werwolf

Rudel: Kuna Pack

 

 

 

 

 

 

 

Haarfarbe: Braun
Augenfarbe: Graublau

Größe: 1,74 m

Das braune Haar fiel offen und locker über die schmalen Schultern des Mädchens, die Spitzen in sanften Wellen die Haut an Schultern und Armen kitzelnd.


Die schmalen Finger von beiden Seiten um einen großen Kaffeebecher geschlossen, der auf den, in den weißen Stoff eng anliegender Hosenbeine gehüllten, Knien ruhte. Den Effekt großer Augen durch Mascara nur verstärkt, ließ sie den Blick aufmerksam doch urteilslos über die Einrichtung des fremden Wohnraumes, in dem sie sich befand, gleiten, betrachtete die farblosen schwarz-weiß Fotografien an den Wänden, studierte jedes von ihnen genaustens, bevor ihr Blick weiter hinauf zur hohen Decke glitt. 

Gutmütig senkte sie den Blick wieder auf Bodenhöhe, als ihr Gastgeber den Raum betrat, schenkte ihm ein Lächeln. Naiv wirkte sie, jünger, als sie war, unschuldig und hilflos. "Schön ist es hier", kommentierte sie den stilvoll eingerichteten Raum, während sie sich noch immer umsah, als wolle sie sich jedes Detail einprägen.


"Danke", entgegnete die dunkle Stimme. "Aber du solltest vielleicht nicht jeder Einladung eines Fremden eingehen", fuhr er fort, während er sich in den Sessel ihr gegenüber sinken ließ. Seine Stimme hatte einen beinahe bedrohlichen Unterton angenommen, der von Gefahr kündete, von dem Mädchen jedoch scheinbar unbemerkt blieb, keine Bedeutung für sie hatte. Aufmerksam mit leicht geweiteten Augen musterte sie ihr Gegenüber, betrachtete die tiefbraunen Augen, so dunkel, dass die Pupille kaum zu erkennen waren, selbst in dem hell erleuchteten Raum nicht, die schwarzen Locken, die sich sanft im Nacken kräuselten, den schlanken, doch kräftigen Körper, der sich unter der Kleidung abzeichnete. "Aber wir sind doch Freunde", erwiderte sie sanft doch bestimmt und mit einem warmen Lächeln, das leicht bezaubern konnte, ehe sie sich sacht auf die Unterlippe biss.


"Ja, wir sind Freunde. Deshalb warne ich dich ja, ich bin besorgt."
Eine Lüge derer sie sich ebenso bewusst war, wie er, hatten sie sich schließlich erst vor einer knappen halben Stunde kennen gelernt.
Sie drehte den Becher in ihren Händen, während sie den Blick auf die dunkle Flüssigkeit darin heftete, noch immer sanft, beinahe verträumt lächelnd, die Illusion der Naivität aufrecht erhaltend, lediglich ein lebhaftes Funkeln in den Augen verriet sie, sprach es von Verstand, Witz und dem deutlichen Bewusstsein, in was für einer Situation sie sich befand.

 

"Aber auch seine Freunde sollte man sich mit Bedacht auswählen", fuhr der andere mit bedrohlich tiefer Stimme fort, während er sich bereits wieder erhoben hatte, einen Schritt auf sie zu machte und sich plötzlich einem zähnefletschenden Wolf gegenüber sah.

Mit einem Geräusch, das einem Seufzen nahe kam, rümpfte die graue Wölfin die Nase, über der sich bis zu den Augen, braunes Fell, wie ein Sonnenbrand erstreckte, schüttelte die Ohren, an denen sich ebenfalls etwas der braunen Färbung finden ließ, die sich hier und da überall in das Grau ihres Felles mischte.

Die gräulichen Augen nach einem herzhaften Gähnen erneut öffnend, machte sie ein Paar Schritte vorwärts, während sie sich in ihre menschliche Gestalt zurück verwandelte.

Mit einem leichten Kräuseln der Nase, wischte sie sich etwas Blut von der Wange, als sie sich nach ihrer zerrissenen Kleidung bückte und sie vom Boden fischte und frische Kleidungstücke aus ihrer Tasche zog, die am Boden lag, sie überstreifte und die Überreste ihres vorherigen Outfits hinein stopfte.

 

Ein eigensinniges Lächeln auf den Lippen, als sie noch einmal zurück sah, bevor sie das fremde Loft verließ, die Tür hinter sich zu zog.
Mit einem leichten Stirnrunzeln zog sie ihr Handy aus der Tasche, blickte auf das Display, das ihr deutlich zu verstehen gab, das ein gewisser Samuel offensichtlich dringend mit ihr sprechen wollte, was sich dadurch bestätigte, dass das Telefon genau in diesem Moment erneut zu klingeln begann. 


Sie hob ab, doch noch bevor sie irgendetwas sagen konnte, schallte die aufgebrachte Stimme ihres guten Freundes durch den Höhrer, laut genug, dass sie das Handy ein gutes Stück von ihrem Ohr entfernt halten konnte, und ihn immer noch so deutlich hörte, als stände er direkt neben ihr. "Wo STECKST du?", ertönte die vertraute Stimme viel zu laut an ihrem Ohr, eher wütend, als besorgt.


"Ich bin auf dem Weg, hatte nur eine kleine Begegnung mit einem Rouge", ein zufriedenes Grinsen schlich sich auf ihre Züge, während sie dem Freund die Ereignisse schilderte. "Er war unerfahren und nicht besonders stark, hielt mich scheinbar für leichte Beute", führ sie leichtfertig fort.
Ein tiefes Durchatmen war am anderen Ende der Leitung zu vernehmen. "Du bist viel zu leichtsinnig, Elena." Samuels Stimme klang plötzlich müde, als hätten sie dieses Thema bereits zur Genüge durchgekaut. Es war nicht das erste Mal, dass er ihren Übermut und ihre Tollkühnheit kritisierte.

 

auch Elena hatte keinerlei Interesse daran, die Diskussion darüber, ob sie zu leichtsinnig war, oder nicht, erneut aufleben zu lassen. "Ich bin unterwegs, wir sehen uns dann. Bye", verabschiedete sie sich, bevor sie auflegte und das Telefon wieder in ihre Tasche gleiten ließ.

Ihr Mundwickel zuckten leicht nach oben, während sie die Straße überquerte auf ihrem Weg zur Subway Station.

 

Schon immer war es ihr leichter gefallen, sich mit Vertretern des anderen Geschlechts anzufreunden, auch wenn das nicht automatisch hieß, dass sie sich nicht mit ihren Geschlechtsgenossinen verstand.

 

In der Regel ist Elena ein höfliches, junges Mädchen. Respektvoll denen gegenüber, die es verdienen, loyal ihren Freunden und dem Rudel. Wenn sie sich gegen Regeln oder Befehle stellt, so geschieht das für gewöhnlich nicht aus böser Absicht.

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